Ich fahre immer wieder gerne nach Indien. Dort besuche ich heilige Orte und Ashrams, um meine Seele mit religiösen Gefühlen und spiritueller Kraft zu erheben. Meine beliebtesten Stätten sind der heilige Lotussee Brahmans von Pushkar in Rajasthan, Varanasi, die Stadt Shivas am Ganges, Rishikesh, die Stadt der Sadhus und Hatha Yogazentren, Pondycherry am Bengalischen Meer, wo Sri Aurobindo gelebt hat und Puttaparthi, wo Sri Satya Sai Baba bis 2011 gelebt und gewirkt hat. 2012 war ich in Prashanti Nilayam, dem “Ort des höchsten Friedens”- so heisst der Ashram von Satya Sai Baba in Puttaparthi - schon über ein Woche. Ich saß alleine in der Westernkantine zum Mittagessen, und da hörte ich, wie sich vier Devotees aus Sri Lanka über die Reinkarnation eines sehr bekannten Gottverwirklichten Meisters unterhielten, der vor ca. 60 Jahren die Erde verlassen hat. Da ich den Namen dieses Meister natürlich gut kannte, viele Bücher von ihm gelesen und mich in seine Weisheitslehre vertieft hatte und immer eine tiefe Liebe zu ihm spürte, traute ich meinen Ohren nicht. Ich setzte mich zu den Sri Lankesen und fragte, woher sie denn diese Information hätten. Sie antworteten, dass Sai Baba selbst es gesagt hätte und dass dieser nun wiedergekommene Meister - sein Name sei Swami Sri Vishwananda - seinen Hauptsitz in Deutschland habe. Der Name sagte mir damals noch nichts. Ich war natürlich sehr erfreut über diese Information, war aber noch etwas verhalten. “Schon wieder ein nächster Meister, eigentlich habe ich doch schon genug Meister, die ich verehre, deren Lebenswerke ich über Jahrzehnte studiere” so reagierte mein Verstand. “Es reicht jetzt, und wer weiß, ob das alles wohl auch stimmt”. Natürlich konnte ich meine Neugier nicht bremsen. Ganze zwei Wochen hielt ich es aus, dann zog es mich magisch ins Internet - ich war inzwischen in Rajasthan mit meiner Frau Premavati unterwegs. Ich sah das Bild von Swami Vishwananda im Internet und war sehr erstaunt, denn sein Aussehen glich sehr jenem Yogameister, der vor gut 60 Jahren die Welt verlassen hatte. Ich konnte es kaum fassen. Doch noch hatte ich den Verstand im Wege. Ok. es reicht- genug der Meister! Ging aber trotzdem wieder ins Internet. Daheim angekommen, war immer noch der Verstand am Wirken, der mich zögern ließ, Swami Sri Vischwananda in Springen aufzusuchen. Nun, schließlich gab mir etwas das ok! “Ich fahr da mal hin, wenn er schon in Deutschland ist, nur drei Stunden von zuhause entfernt, ich schaue ihn mir mal an”. Das tat ich dann. Als er den Raum betrat und einige hundert Devotees, herzerwärmende Bhajans (religiöse indische Lieder) sangen, entstanden in mir spontan die Worte: “Die Sonne geht auf”. Dieser Mensch ist das 8. Weltwunder. Sein Darshan- die Segnung mit dem Blick - besteht darin, dass er liebevoll eine Hand zum Nacken führt und den Bereich des verlängerten Rückenmarks berührt und mit der anderen, dem Daumen, das Stirnzentrum berührt. Dabei sieht er den Menschen, Kindern, alten Menschen, Leuten aus allen Schichten und Ländern auf den Grund, durch alle Schichten hindurch bis in den Urgrund ihres Wesen und schenkt ihnen seinen Segen, der einen jeden ganz persönlich hebt, heilt und fördert. Das ist jedesmal, wenn ich zum Darshan nach Springen fahre, die wesentliche Erfahrung und pure Freude. Ich war zutiefst berührt und von Freude erfüllt. Und so geht es zehntausenden Menschen auf der Welt. Swami Sri Vishwananda fährt von Amerika nach Afrika, von Europa nach Tokio, von Indien nach Russland, von Finnland nach Neapel, um den Menschen das Herz zu öffnen und die Göttliche Liebe zu erwecken. Und es klappt wirklich.
Wie ich Swami traf
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